Sonnblickpanorama

45° Ausschnitt

Sonne

Aufgang: 06:32 UTC Untergang: 16:16
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Saharastaubereignis 2010

Zwischen 10. und 14. Juni trübte Saharasand die Fernsicht! Trotz trockener Luft lag die Sichtweite bei weniger als 20km. Verantwortlich dafür war Sand aus der nördlichen Sahara, der aufgrund der starken SW-Strömung rasch das Mittelmeer in einer Höhe von 3000 bis 4000m überquert und bis zum Alpenraum transportiert wurde. Allgemein bei solchen Ereignissen wird besonders im Lee der Alpen der Sand bis in Bodennähe herunter gedrückt.

Staubkonzentration

Das erste Diagramm zeigt die Messdaten der Staubbelastung während dieser Episode. Für drei verschiedene Partikelgrößen (Partikel größer 0,3 µm, größer 0,5 µm und 5 µm) ist jeweils die Anzahl je cm³ dargestellt. Da die Saharasandwolke hauptsächlich aus 'großen' Teilchen besteht, ist die Zunahme der Teilchenzahl besonders für Teilchen, die größer als 5 µm sind, zu erkennen (schwarze Linie).

Staubpartikel stehen in ständiger Wechselwirkung mit dem Niederschlag, der für eine Reinigung sorgt. Das zweite Diagramm zeigt einstündige Niederschlagssummen als Durchschnittswert der am Sonnblick installierten Messungen.

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(alle Zeitangaben in UTC, bei allen Diagrammen ist zu beachten, dass die Skala automatisch an die Werte angepasst wird)

Zum Vergleich können hier die Messdaten der Vulkanepisode vom 17. April betrachtet werden. Die Partikelzahlen waren damals ungefähr doppelt so hoch.

Chemische und optische Analysen

Mittels Aethalometer werden die Absorpionskoeffizienten für Licht in sieben verschiedener Wellenlängen von 370nm bis 950nm ermittelt. Daraus läßt sich Information über die Zusammensetzung der Staubwolke gewinnen. Die Entwicklung dieser Messung ist im folgenden Diagramm dargestellt:

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Die Berechnung der 30 Minuten Mittelwerte erfolgt nach Weingartner, E., Saathof, H., Schnaiter, M., Streit, N., Bitnar, B., and Baltensperger, U.: Absorption of light by soot particles: Determination of the absorption coefficient by means of Aethalometers, J. Aerosol Sci., 34, 1445-1463, 2003.;

Vielen Dank an Grisa Mocnik / Fa. Aerosol Slovenia

 

Speziell besaugte Filter werden am Institut für Chemische Technologien und Analytik der TU Wien analysiert.

 

 
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Aschewolke erreicht den Sonnblick

Am Morgen des 17. April erreichte die Aschewolke des Eyjafjallajökull das Sonnblick Observatorium. Die folgenden Seiten geben einen Überblick über die Messungen und Aktivitäten zur Analyse der Staubpartikel.

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Transport von Spurengasen am 26. und 27. Februar 2006

Am 26. und 27. Februar 2006 wurden am Sonnblick die höchsten Kohlenmonoxid-, Kohlendioxid- und Stickstoffmonoxidkonzentrationen des Jahres 2006 gemessen. Gleichzeitig waren die Ozon- und NOy-Werte stark erhöht.

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