
ARAD | Marc Olefs, Wolfgang Schöner
Im Rahmen des internen ZAMG Projekts ARAD (Initialprojekt Strahlungsmonitoring/Strahlungsmessnetz) wurde im September 2010 ein Suntracker mit Strahlungsmessgeräten installiert, seit Jänner 2011 läuft das Gerät im Testbetrieb.
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Bestimmung der Partikelkonzentration (CP-Count) und Größenverteilung | Anne Kasper-Giebl
Die kontinuierliche Bestimmung der Partikelanzahl (CP count) erlaubt eine bessere Charakterisierung des ‚air status’ (Einfluß bodennaher Luftmassen oder der freien Troposphäre) des Messplatzes. Gleichzeitig können im Vergleich zur Bestimmung des LWC (Liquid Water Contents) Hinweise auf Auswaschprozesse während Wolkenereignissen gewonnen werden.
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BRAHMATWINN | Peter Zeil
Twinning European and South Asian
River Basins to enhance
capacity and implement adaptive management approaches
Die
Einzugsgebiete der Donau und des Brahmaputra werden hinsichtlich eines
integrierten Hochwassermanagements vergleichen, besonders unter dem Aspekte der
Klimaänderungen und Änderungen im Permafrostverhalten. Die Sonnblickdaten
fleissen als Verifikation in die Permafrostmodellierung ein.
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Elektrische Feldstärke | Gerhard Schauer
Aufgrund der Exponiertheit des Sonnblickobservatoriums ist die
Gefährdung durch elektrische Entladungen und Blitzschlägen bei einem
Aufenthalt im Freien ständig zu beachten und gegebenenfalls rechtzeitig
Schutz im Observatorium zu suchen. Um bei Veränderungen und erhöhten
Werten der elektrischen Feldstärke informiert zu sein wird diese
laufend überwacht.
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Geoelektrisches Monitoring Permafrost | Robert Supper

Innerhalb des FWF Projektes
„Alpchange" des
Institutes für Geographie und Raumforschung der
Karl-Franzens-Universität Graz wurde die FA Geophysik der Geologischen
Bundesanstalt (GBA) mit der Durchführung von geoelektrischen Messungen beauftragt.
Ziel dieser Messungen war eine Evaluierung der Durchführbarkeit von
geoelektrischen Messungen in einem Permafrostgebiet bzw. die Charakterisierung
der Permafrostverhältnisse zum Messzeitpunkt (Auftaubereich/Dauerfrostbereich)
im Kristallin (Granitgneis). Die Messungen wurden im Gipfelbereich des Hohen
Sonnblicks beim Sonnblick-Observatorium durchgeführt. Anhand des
geoelektrischen Tiefensondierungsprofil soll der elektrische Widerstandsaufbaue
im Untergrund für die oben erwähnte Fragestellung ermittelt werden, um letztendlich
die dynamischen Prozesse genau zu verstehen.
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Gesundheitsrisiken für die Österreichische Bevölkerung durch die Abnahme des stratosphärischen Ozons | Stana Simic

Der Abbau des
stratosphärischen Ozons gehört zu den gravierendsten Veränderungen der
Erdatmosphäre in neuerer Zeit. Als Folge der langfristigen Ozonabnahme ist die
Anzahl der Tage mit dünner Ozonschicht und daher erhöhter sonnenbrandwirksamer
UV-Strahlung gestiegen. Episoden mit einem Ozonschwund von mehr als 30%, die zu
einer merklich verstärkten UV-Belastung der menschlichen Haut führen, sind im
Spätwinter und Frühling besonders häufig. Seit Anfang der 1990er-Jahre treten
im Winter und Spätwinter auch über Österreich so genannte Ozon-Mini-Löcher auf.
Während solcher Ozon-Mini-Löcher können die Ozonwerte
auf ein ähnliches niedriges Niveau wie beim Antarktischen Ozonloch absinken. Dabei kann sich die Sonnenbrandgefahr um
einen Faktor 2 und das Risiko einer DNS-Schädigung um einen Faktor 4 erhöhen.
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Glaziologische Massenbilanz
Wurtenkees | Wolfgang Schöner
Alle Massenbilanzmessungen (Winter und Sommer) werden im
bisherigen Umfang weitergeführt. Eine Gesamtbearbeitung der Projektsergebnisse
ist in der Reihe „Österreichische Beiträge zu Meteorologie und Geophysik“,
Bd.12 erschienen. Eine aktualisierte Bearbeitung ist im Kapitel 7 der neuen
Sonnblick-Klimatographie enthalten (siehe Projekt „Sonnblick-Klimatographie“).
Die laufenden Bilanzen werden jeweils im Jahresbericht des Sonnblickvereins
veröffentlicht.
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Gletscher-Monitoring Sonnblickgebiet | Wolfgang Schöner
Gletscherveränderungen
(Länge, Fläche, Volumen, Masse) gehören zu den wenigen direkt
sichtbaren Klimazeigern und sind für die Klimaforschung von besonderem
Interesse. Gerade die kleineren Gletscher der Ostalpen reagieren auf
Klimaschwankungen besonders sensibel. Die Überwachung dreier Gletscher
im Bereich des Sonnblick-Observatoriums erfolgt im Rahmen eines
weltweiten Monitoringprogrammes.
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GNSS-MET | Robert Weber
Schnelle Bereitstellung des troposphärischen Feuchtgehalts auf Basis bodengestützter GNSS-Messdaten und dessen potentieller Beitrag für die Wettervorhersage.
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GPS/GLONASS
Permanentstation Sonnblick | Robert Weber
Das auf Mikrowellenmessungen basierende amerikanische
Satellitennavigationssystem GPS erlaubt eine genaue Positionierung mit kostengünstigen und einfachen
Handempfängern im Bereich von rund 15m. Die Mikrowellen durchlaufen zwischen
Aussendung und Empfang die Schichten der Erdatmosphäre und werden sowohl in der
Ionosphäre als auch der Troposphäre verzögert. Geeignete Modellansätze erlauben
aus den bekannten Koordinaten der Messstationen (Referenzstationen) den
Ionisierungsgrad der höheren Atmosphärenschichten als auch bei Vorlage von
Druck- und Temperaturzeitreihen den Feuchtegehalt der unteren Troposphäre (vom Boden
bis in eine Höhe von rund 10km) mit einer hohen zeitlichen Auflösung zu
bestimmen.
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Isotopengehalt im Niederschlag | Dietmar Wagenbach
Das Verhältnis der stabilen Sauerstoff- beziehungsweise Wasserstoffisotope im Niederschlag hängt langfristig von der Temperatur ab, bei welcher die Niederschlagbildung erfolgt ist. Dieser Zusammenhang wird erfolgreich für die Rekonstruktion der lokalen Lufttemperatur anhand von polaren Eisbohrkernen ausgenutzt.
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Klimatographie Sonnblick | Ingeborg Auer
Als Grundlage
für meteorologische - und atmosphärenchemische Untersuchungen wird im
Rahmen dieses Projektes eine klimatologische Beschreibung des
Sonnblicks (bezogen auf die WMO Normalperiode 1961-90) erarbeitet.
Neben der Berechnung detailierter Statistiken für alle Klimaparameter,
steht ein Vergleich der Stationswerte mit den Bedingungen der freien
Atmosphäre sowie eine flächenmäßige Modellierung ausgewählter
Klimaparameter für ein großräumigeres Gebiet um den Sonnblick im
Mittelpunkt des Interesses. Die international einzigartigen
Klimazeitreihen des Sonnblicks die bis ins Jahr 1886 zurückreichen,
werden in eingehend geprüfter und homogenisierter Form zur Beschreibung
langfristigen hochalpiner Klimaschwankungen verwendet
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Kontinuierliche Beobachtung der atmosphärischen Radon-Konzentration | Ingeborg Levin
Der Weg der Luftmassen über Mitteleuropa ist für sämtliche Projekte am Sonnblick von großem Interesse; kommen die verschmutzten Luftmassen direkt aus den Tälern der näheren Umgebung, oder werden sie von weither transportiert und sind für mitteleuropäische Verhältnisse typisch? Die Radon Messungen geben einen ausgezeichneten Indikator für viele dieser Vorgänge.
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Lawinenmeldungen | Bernhard Niedermoser
Lawinen halten sich selten an vom Menschen erdachte Regeln, sondern treten sporadisch an den verschiedensten Stellen der Alpen auf. Modelle können hier zwar helfen, die ultimativen Informationen bekommt man jedoch nur durch ein dichtes Informationsnetz, das alle Höhenstufen im Salzburger Land umfassen muss. Der Sonnblick ist dabei Salzburgs höchstgelegene Station.
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Messung und
Modellierung des Schmelzabflusses am Goldbergkees
Schöner Holzmann, BOKU
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Meteorologische Standardparameter | Roland Potzmann
Die Messung der wichtigsten meteorologischen Parameter erfolgt seit 1886 in der Wetterhütte an der Nordseite des alten Steinturms. Es gibt weltweit wenige Meßpunkte wo keine größeren Änderungen in der unmittelbaren Nähe eines Temperatzurmeßpunktes für einen so langen Zeitraum zu verzeichnen waren.
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Mikroluftdruckschwankungen | Gerhard Schauer
Dieses Projekt entstand bei der Suche nach einem präzisen
Massenflussmesser. Da das Datenblatt des gefundenen Sensors sehr viel
versprach (0.01 sccm – 400 sccm, bis zu 200Hz Messrate) und die Kosten
mit 120EUR vergleichsweise gering sind entwickelte sich die Idee, das
"Atmen" eines bekannten Volumens, hervorgerufen durch
Luftdruckschwankungen der Umgebungsluft, zu erfassen.
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MONARPOP | Peter Weiss
POPs
(persistent organic pollutants) sind schwer abbaubare organische Schadstoffe,
wie etwa polychlorierte Dibenzodioxine oder DDT. Aufgrund der langen
Verweildauer in der Umwelt werden sie in der Luft über Hunderte von Kilometern
bis in entlegenste Regionen verfrachtet. Ihre bevorzugte Bindung an fettreiche
oder organische Substanz ist für die Anreicherung in Humus, Pflanzenteilen,
tierischem Gewebe sowie in Nahrungsketten verantwortlich.
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Niederschlagschemie | Anne Kasper-Giebl
Auf dem Sonnblick läuft dieses Projekt schon seit 1984. Schwefeldioxid, Stickstoffoxide und Ammoniak erzeugen 'Sauren Regen' der die Wälder und generell das Ökosystem bedroht. Wer die 'Chemie des Niederschlags' mißt - d.h. die Inhaltsstoffe bestimmt - kommt dem 'Sauren Regen' direkt auf die Spur.
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Ortsdosisleistung Gammastrahlung | Viktor Karg
Durch die
kontinuierliche Aufzeichnung der Ortsdosisleistung im
Rahmen des österreichischen Strahlenfrühwarnsystems können Fernverfrachtungen von radioaktiven Kontaminationen (z.B. nach einem Kernkraftwerksunfall) in der Luft nachgewiesen werden. Höhenstationen sind erste Warnstellen bei Fernverfrachtungen, wenn Tallagen von Radionukliden noch nicht erreicht worden sind.
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Ozonschichtdicke
und UVB - Monitoring | Stana Simic
In Österreich werden am
Hohen Sonnblick seit 1994 kontinuierliche spektrale UV-Messungen entsprechend
den Qualitätsanforderungen des "Network for the Detection of Atmospheric
Change - NDACC" sowie Messungen des Gesamtozons durchgeführt. Damit ist
die an dieser Station ermittelte spektrale UV Datenreihe eine der längsten in
Europa.
Die messtechnische Bestimmung der spektralen UV-Strahlung ist schwierig
und technisch aufwendig. Das liegt zum einen am geringen Anteil der
UVB-Strahlung an der Globalstrahlung und zum anderen daran, dass die spektrale
Bestrahlungsstärke zu kürzeren Wellenlängen stark abfällt. Die Stabilität der
verwendeten Geräte muss über eine lange Messzeit gewährleistet sein, um z.B.
Langzeitveränderungen der UV-Strahlung erfassen zu können.
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Permafrost Monitoring Sonnblick | Michael Staudinger
Permafrost (permanenter Bodenfrost) ist Untergrundmaterial wie Fels oder Schutt, dessen Temperatur während mindestens einem Jahr unter null Grad Celsius bleibt. Das bedeutet, dass Permafrost nur aufgrund der Bodentemperatur definiert ist und Eis zwar enthalten kann, aber nicht muss.
Gletscher sind per Definition kein Permafrost. Permafrost liegt unter einer bis zu mehrere Meter mächtigen Auftauschicht, die im jahreszeitlichen Wechsel positive und negative Temperaturen aufweist. Aufgrund seiner Lage unter dieser Auftauschicht ist Permafrost an der Bodenoberfläche direkt weder sicht- noch messbar und existiert verborgen in Felswänden, ganzen Gipfelregionen oder Schutthalden.
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Überwachung radioaktiver Aerosole in der Luft | Wolfgang
Ringer
Der am Sonnblick eingesetzte High-Volume-Sampler sammelt in 24 Stunden–Intervallen Luftteilchen (Aerosole) auf Glasfaserfilter. Die besaugten Filter werden anschließend mit einem hochauflösenden Gammaspektrometer im Kompetenzzentrum für Radioökologie und Radon der AGES in Linz gemessen und die Aktivitätskonzentrationen gammastrahlender Radionuklide in der Luft bestimmt.
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Spurengase | Marina Fröhlich
Die klassischen Spurengase, wie Ozon (O3),
Kohlenmonoxid (CO), und Kohlendioxid (CO2), werden seit den späten
80iger Jahren am Sonnblick gemessen. Die Meßstation kann als klassische
Hintergrundmessstelle angesehen werden. Seit Herbst 2006 ist die operationelle
NOy Messung im Betrieb.
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Stickstoffdioxidmessungen am Sonnblick unter der Verwendung der Natrium-Jodid-Methode | Martin W. Koller
Stickstoffdioxid (NO2) ist verantwortlich für
eine Reihe von negativen Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt. Durch Messung
einer Hintergrundkonzentration im hochalpinen Bereich können Erkenntnisse über langjährige
Trends der Konzentration dieses Luftschadstoffes gewonnen werden. Die Natrium-Jodid-Methode (NaI) wird zur Bestimmung von Tagesmittelwerten von NO2 von EMEP für
Hintergrundmessstellen empfohlen. Im Rahmen einer Diplomarbeit der TU-Wien
wurden die analytischen Parameter dieser Methode, bei der NO2 an der beschichteten Oberfläche einer Glassinterplatte absorbiert wird, untersucht und schließlich während
eines Jahres mehrere Messserien am hohen Sonnblick durchgeführt.
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Betrieb der Station am Hohen Sonnblick für das UV-B-Messnetz | Stana Simic
Zum Monitoring des biologisch wirksamen
Anteils der UV-Strahlung werden so genannte UV-Biometer verwendet. Das sind
Filtergeräte, bei denen die Tatsache berücksichtigt wird, dass die einzelnen
Wellenlängenbereiche der UV-Strahlung unterschiedliche Wirksamkeit auf biologische
Systeme haben. Zur Information über die UV-Strahlungsintensität wird daher
durch Filtern eine Gewichtung entsprechend der Wirkungskurve für die Rötung der
Haut (Erythembildung) vorgenommen. Die gemessene Strahlungsintensität wird als
UV-Index angegeben. Dieser wurde von der WMO (World Meteorological Organization)
gemeinsam mit der WHO (World Health Oranization) zur Information der
Bevölkerung definiert und ist ein Maß für die Stärke jenes Anteils der
UV-Strahlung, der für die Gesundheit relevant ist.
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UVSkinRisk - Gesundheitsrisiko Hautkrebs durch UV-Strahlung im Kontext eines sich wandelnden Klimas | Stana Simic


Ziel ist ein verbessertes Verständnis der UV-Strahlung in der
Vergangenheit und Zukunft in Hinblick auf den Klimawandel. Durch
Abschätzung zukünftiger UV-Expositionen werden die Auswirkungen
potentiell erhöhter UV-Strahlung auf die Biosphäre und die Bevölkerung,
auch unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte, in Österreich
untersucht.
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Wolkenchemie | Anne Kasper-Giebl
In der Zusammenschau von Aerosol- und Niederschlagsmessungen können ‚Scavenging Ratios’ berechnet werden. Über diese Parameter können die Konzentrationswerte der in Schnee und Regen gelösten Stoffe aus den Konzentrationswerten der Aerosolkomponenten abgeleitet werden und vice versa. Dabei ist es wichtig, dass die Messungen in Wolkenhöhe durchgeführt werden, das heißt dort wo sich der Niederschlag bildet. Das Sonnblick Observatorium bietet dafür eine ideale Messplattform in den Wolken.
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