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das Bundesministerium für Land und Forstwirtschaft Umwelt und Wasserwirtschaft unterstützt folgende Projekte:
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Überwachung radioaktiver Aerosole in der Luft | Wolfgang
Ringer
Der am Sonnblick eingesetzte High-Volume-Sampler sammelt in 24 Stunden–Intervallen Luftteilchen (Aerosole) auf Glasfaserfilter. Die besaugten Filter werden anschließend mit einem hochauflösenden Gammaspektrometer im Kompetenzzentrum für Radioökologie und Radon der AGES in Linz gemessen und die Aktivitätskonzentrationen gammastrahlender Radionuklide in der Luft bestimmt.
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Ozonschichtdicke
und UVB - Monitoring | Stana Simic
In Österreich werden am
Hohen Sonnblick seit 1994 kontinuierliche spektrale UV-Messungen entsprechend
den Qualitätsanforderungen des "Network for the Detection of Atmospheric
Change - NDACC" sowie Messungen des Gesamtozons durchgeführt. Damit ist
die an dieser Station ermittelte spektrale UV Datenreihe eine der längsten in
Europa.
Die messtechnische Bestimmung der spektralen UV-Strahlung ist schwierig
und technisch aufwendig. Das liegt zum einen am geringen Anteil der
UVB-Strahlung an der Globalstrahlung und zum anderen daran, dass die spektrale
Bestrahlungsstärke zu kürzeren Wellenlängen stark abfällt. Die Stabilität der
verwendeten Geräte muss über eine lange Messzeit gewährleistet sein, um z.B.
Langzeitveränderungen der UV-Strahlung erfassen zu können.
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Betrieb der Station am Hohen Sonnblick für das UV-B-Messnetz | Stana Simic
Zum Monitoring des biologisch wirksamen
Anteils der UV-Strahlung werden so genannte UV-Biometer verwendet. Das sind
Filtergeräte, bei denen die Tatsache berücksichtigt wird, dass die einzelnen
Wellenlängenbereiche der UV-Strahlung unterschiedliche Wirksamkeit auf biologische
Systeme haben. Zur Information über die UV-Strahlungsintensität wird daher
durch Filtern eine Gewichtung entsprechend der Wirkungskurve für die Rötung der
Haut (Erythembildung) vorgenommen. Die gemessene Strahlungsintensität wird als
UV-Index angegeben. Dieser wurde von der WMO (World Meteorological Organization)
gemeinsam mit der WHO (World Health Oranization) zur Information der
Bevölkerung definiert und ist ein Maß für die Stärke jenes Anteils der
UV-Strahlung, der für die Gesundheit relevant ist.
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Gletscher-Monitoring Sonnblickgebiet | Wolfgang Schöner
Gletscherveränderungen
(Länge, Fläche, Volumen, Masse) gehören zu den wenigen direkt
sichtbaren Klimazeigern und sind für die Klimaforschung von besonderem
Interesse. Gerade die kleineren Gletscher der Ostalpen reagieren auf
Klimaschwankungen besonders sensibel. Die Überwachung dreier Gletscher
im Bereich des Sonnblick-Observatoriums erfolgt im Rahmen eines
weltweiten Monitoringprogrammes.
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Global Atmosphere Watch (GAW) ist ein weltweites Programm der World Meteorological Organization (WMO)
zur Überwachung der großräumigen chemischen Zusammensetzung der
Atmosphäre. Messungen fern ab von Schadstoffquellen sollen ein frühes
Erkennen von Veränderungen ermöglichen. Der Hohe Sonnblick ist durch
seine exponierte Lage bestens als GAW-Station geeignet.
Am österreichischen Beitrag zu GAW sind mehrere Forschungseinrichtungen
beteiligt: Das Umweltbundesamt misst atmosphärische Spurengase, die Universität für
Bodenkultur die vertikale Ozonsäule und die UV-B-Strahlung und die
Technische Universität Aerosole. Die meteorologischen Messungen der
ZAMG runden den österreichischen Beitrag ab.
Die wissenschaftlichen Auswertungen werden in enger Kooperation mit
Hochgebirgsobservatorien in Deutschland (Zugspitze und Hohenpeißenberg)
und in der Schweiz (Jungfraujoch) durchgeführt.
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