Sonnblickpanorama

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Sonne

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Aschewolke erreicht den Sonnblick

Am Morgen des 17. April erreichte die Aschewolke des Eyjafjallajökull das Sonnblick Observatorium. Die folgenden Seiten geben einen Überblick über die Messungen und Aktivitäten zur Analyse der Staubpartikel.

Staubkonzentration

Das erste Diagramm zeigt die Messdaten der Staubbelastung für die Episode vom 17. bis zum 21. April. Für drei verschiedene Partikelgrößen (Partikel größer 0,3µm, größer 0,5µm und 5µm) ist jeweils die Anzahl je cm³ dargestellt. Da die Aschewolke hauptsächlich aus 'großen' Teilchen besteht, ist die Zunahme der Teilchenzahl besonders für Teilchen, die größer als 5 µm sind zu erkennen (schwarze Linie).

Die Werte liegen unter den Konzentrationswerten die im Mai 2008 während des Ferntransports von Saharasand am Sonnblick Observatorium gemessen wurden. Das Sonnblick Observatorium liegt auf 3106m, die Messungen beschreiben die Situation in dieser Höhe und können nicht auf andere Schichten übertragen werden.

Die Staubpartikel stehen in ständiger Wechselwirkung mit dem Niederschlag, der für eine Reinigung sorgt. Das zweite Diagramm zeigt einstündige Niederschlagssummen als Durchschnittswert der am Sonnblick installierten Messungen.

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(alle Zeitangaben in UTC)

 

Chemische und optische Analysen

Zusätzlich zur Bestimmung der Partikelkonzentration wurden Filtermessungen durchgeführt. Im langjährigen MIttel bilden Elektrolyte wie Sulfat, Nitrat oder Ammonium, die in der Atmosphäre aus den Vorläufersubstanzen Schwefeldioxid und Stickstoffoxiden gebildet werden, und Kohlenstoffverbindungen den Hauptanteil der Aerosolproben. Am letzten Wochenende findet man nun nicht nur etwa 2 µg/m³ Sulfat, was für den Sonnblick bereits einen hohen Konzentrationswert darstellt, sondern auch 4 µg/m³ Silizium und jeweils 1 µg/m³ Eisen und Aluminium.

Die mikroskopische Analyse ergänzt diese Charakterisierung und zeigt Partikel in der Größe von wenigen Mikrometern - wie es nach dem mehrstündigen Transport von Island nach Österreich zu erwarten ist. Die Analysen der Filterproben wurden am Institut für Chemische Technologien und Analytik der TU Wien durchgeführt.

sonnblick_18.jpg

 

 

Mittels Aethalometer wurden die Absorpionskoeffizienten für Licht in sieben verschiedener Wellenlängen von 370nm bis 950nm ermittelt. Daraus läßt sich Information über die Zusammensetzung der Aschewolke gewinnen. Die Entwicklung dieser Messung ist im folgenden Diagramm dargestellt:

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Die Berechnung der 30 Minuten Mittelwerte erfolgt nach Weingartner, E., Saathof, H., Schnaiter, M., Streit, N., Bitnar, B., and Baltensperger, U.: Absorption of light by soot particles: Determination of the absorption coefficient by means of Aethalometers, J. Aerosol Sci., 34, 1445-1463, 2003.;

Vielen Dank an Grisa Mocnik / Fa. Aerosol Slovenia

Analysen sind in Ausarbeitung.

 

Fotos

Folgendes Foto zeigt Filter, über die ca. 1100m³ Luft gesaugt wurden. Die Aerosolpartikel haben sich dabei am Filterpapier abgesetzt und hinterlassen die markante, graue Färbung. Im Vordergrund zum Vergleich ein unbesaugter Filter. Die Filter wurden, von links nach rechts, am 16.4., 17.4. und 18.4. besaugt.


img_asche_small.jpg

 

Die Trübung ist auch an dieser Webcam-Aufnahme zu erkennen. Die hohe Luftfeuchtigkeit von 92% hat aber ebenfalls einen gewissen Anteil am Gesamteindruck:

20100417_1725.jpg

 

Die nächsten beiden Fotos, aufgenommen am 23. April, zeigen die grau - braunen Schleier der Schneedecke in der Nähe des Sonnblicks nach der Deposition des Staubpartikel.

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Termine

Keine Termine

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