Sonnblickpanorama

45° Ausschnitt
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logo_uba.gifSpurengase | Marina Fröhlich

Die klassischen Spurengase, wie Ozon (O3), Kohlenmonoxid (CO), und Kohlendioxid (CO2), werden seit den späten 80iger Jahren am Sonnblick gemessen. Die Meßstation kann als klassische Hintergrundmessstelle angesehen werden. Seit Herbst 2006 ist die operationelle NOy Messung im Betrieb.

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tu_logo_kp.gifAerosolmessungen - Chemische Analyse der PM10 Fraktion | Anne Kasper-Giebl

digitel.jpg Spricht man über das ‚Atmosphärische Aerosol’ oder über den ‚Feinstaub’ so denkt man derzeit meist an Auswirkungen von Aerosolteilchen auf das Klima, oder die Überschreitung des Grenzwertes für Feinstaub (PM10) gemäß des Immissionsschutzgesetzes und damit verbunden den direkte Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Die Aerosolmessungen am Sonnblick beschäftigen sich mit beiden Themenkreisen.

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tu_logo_kp.gifWolkenchemie | Anne Kasper-Giebl

gerberq1.jpg In der Zusammenschau von Aerosol- und Niederschlagsmessungen können ‚Scavenging Ratios’ berechnet werden. Über diese Parameter können die Konzentrationswerte der in Schnee und Regen gelösten Stoffe aus den Konzentrationswerten der Aerosolkomponenten abgeleitet werden und vice versa. Dabei ist es wichtig, dass die Messungen in Wolkenhöhe durchgeführt werden, das heißt dort wo sich der Niederschlag bildet. Das Sonnblick Observatorium bietet dafür eine ideale Messplattform in den Wolken.

 


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tu_logo_kp.gifNiederschlagschemie | Anne Kasper-Giebl

wados.jpg Auf dem Sonnblick läuft dieses Projekt schon seit 1984. Schwefeldioxid, Stickstoffoxide und Ammoniak erzeugen 'Sauren Regen' der die Wälder und generell das Ökosystem bedroht. Wer die 'Chemie des Niederschlags' mißt - d.h. die Inhaltsstoffe bestimmt - kommt dem 'Sauren Regen' direkt auf die Spur.

 


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tu_logo_kp.gifBestimmung der Partikelkonzentration (CP-Count) und Größenverteilung | Anne Kasper-Giebl

cpc.jpg Die kontinuierliche Bestimmung der Partikelanzahl (CP count) erlaubt eine bessere Charakterisierung des ‚air status’ (Einfluß bodennaher Luftmassen oder der freien Troposphäre) des Messplatzes. Gleichzeitig können im Vergleich zur Bestimmung des LWC (Liquid Water Contents) Hinweise auf Auswaschprozesse während Wolkenereignissen gewonnen werden.


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logo_uba.gifMONARPOP | Peter Weiss

POPs (persistent organic pollutants) sind schwer abbaubare organische Schadstoffe, wie etwa polychlorierte Dibenzodioxine oder DDT. Aufgrund der langen Verweildauer in der Umwelt werden sie in der Luft über Hunderte von Kilometern bis in entlegenste Regionen verfrachtet. Ihre bevorzugte Bindung an fettreiche oder organische Substanz ist für die Anreicherung in Humus, Pflanzenteilen, tierischem Gewebe sowie in Nahrungsketten verantwortlich.


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tu_logo_kp.gifStickstoffdioxidmessungen am Sonnblick unter der Verwendung der Natrium-Jodid-Methode | Martin W. Koller

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Stickstoffdioxid (NO2) ist verantwortlich für eine Reihe von negativen Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt. Durch Messung einer Hintergrundkonzentration im hochalpinen Bereich können Erkenntnisse über langjährige Trends der Konzentration dieses Luftschadstoffes gewonnen werden. Die Natrium-Jodid-Methode (NaI) wird zur Bestimmung von Tagesmittelwerten von NO2 von EMEP für Hintergrundmessstellen empfohlen. Im Rahmen einer Diplomarbeit der TU-Wien wurden die analytischen Parameter dieser Methode, bei der NO2 an der beschichteten Oberfläche einer Glassinterplatte absorbiert wird, untersucht und schließlich während eines Jahres mehrere Messserien am hohen Sonnblick durchgeführt.

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