
Geoelektrisches Monitoring Permafrost | Robert Supper

Innerhalb des FWF Projektes
„Alpchange" des
Institutes für Geographie und Raumforschung der
Karl-Franzens-Universität Graz wurde die FA Geophysik der Geologischen
Bundesanstalt (GBA) mit der Durchführung von geoelektrischen Messungen beauftragt.
Ziel dieser Messungen war eine Evaluierung der Durchführbarkeit von
geoelektrischen Messungen in einem Permafrostgebiet bzw. die Charakterisierung
der Permafrostverhältnisse zum Messzeitpunkt (Auftaubereich/Dauerfrostbereich)
im Kristallin (Granitgneis). Die Messungen wurden im Gipfelbereich des Hohen
Sonnblicks beim Sonnblick-Observatorium durchgeführt. Anhand des
geoelektrischen Tiefensondierungsprofil soll der elektrische Widerstandsaufbaue
im Untergrund für die oben erwähnte Fragestellung ermittelt werden, um letztendlich
die dynamischen Prozesse genau zu verstehen.
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Permafrost Monitoring Sonnblick | Michael Staudinger
Permafrost (permanenter Bodenfrost) ist Untergrundmaterial wie Fels oder Schutt, dessen Temperatur während mindestens einem Jahr unter null Grad Celsius bleibt. Das bedeutet, dass Permafrost nur aufgrund der Bodentemperatur definiert ist und Eis zwar enthalten kann, aber nicht muss.
Gletscher sind per Definition kein Permafrost. Permafrost liegt unter einer bis zu mehrere Meter mächtigen Auftauschicht, die im jahreszeitlichen Wechsel positive und negative Temperaturen aufweist. Aufgrund seiner Lage unter dieser Auftauschicht ist Permafrost an der Bodenoberfläche direkt weder sicht- noch messbar und existiert verborgen in Felswänden, ganzen Gipfelregionen oder Schutthalden.
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BRAHMATWINN | Peter Zeil
Twinning European and South Asian
River Basins to enhance
capacity and implement adaptive management approaches
Die
Einzugsgebiete der Donau und des Brahmaputra werden hinsichtlich eines
integrierten Hochwassermanagements vergleichen, besonders unter dem Aspekte der
Klimaänderungen und Änderungen im Permafrostverhalten. Die Sonnblickdaten
fleissen als Verifikation in die Permafrostmodellierung ein.
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