
Ozonschichtdicke
und UVB - Monitoring | Stana Simic
In Österreich werden am
Hohen Sonnblick seit 1994 kontinuierliche spektrale UV-Messungen entsprechend
den Qualitätsanforderungen des "Network for the Detection of Atmospheric
Change - NDACC" sowie Messungen des Gesamtozons durchgeführt. Damit ist
die an dieser Station ermittelte spektrale UV Datenreihe eine der längsten in
Europa.
Die messtechnische Bestimmung der spektralen UV-Strahlung ist schwierig
und technisch aufwendig. Das liegt zum einen am geringen Anteil der
UVB-Strahlung an der Globalstrahlung und zum anderen daran, dass die spektrale
Bestrahlungsstärke zu kürzeren Wellenlängen stark abfällt. Die Stabilität der
verwendeten Geräte muss über eine lange Messzeit gewährleistet sein, um z.B.
Langzeitveränderungen der UV-Strahlung erfassen zu können.
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Betrieb der Station am Hohen Sonnblick für das UV-B-Messnetz | Stana Simic
Zum Monitoring des biologisch wirksamen
Anteils der UV-Strahlung werden so genannte UV-Biometer verwendet. Das sind
Filtergeräte, bei denen die Tatsache berücksichtigt wird, dass die einzelnen
Wellenlängenbereiche der UV-Strahlung unterschiedliche Wirksamkeit auf biologische
Systeme haben. Zur Information über die UV-Strahlungsintensität wird daher
durch Filtern eine Gewichtung entsprechend der Wirkungskurve für die Rötung der
Haut (Erythembildung) vorgenommen. Die gemessene Strahlungsintensität wird als
UV-Index angegeben. Dieser wurde von der WMO (World Meteorological Organization)
gemeinsam mit der WHO (World Health Oranization) zur Information der
Bevölkerung definiert und ist ein Maß für die Stärke jenes Anteils der
UV-Strahlung, der für die Gesundheit relevant ist.
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Gesundheitsrisiken für die Österreichische Bevölkerung durch die Abnahme des stratosphärischen Ozons | Stana Simic

Der Abbau des
stratosphärischen Ozons gehört zu den gravierendsten Veränderungen der
Erdatmosphäre in neuerer Zeit. Als Folge der langfristigen Ozonabnahme ist die
Anzahl der Tage mit dünner Ozonschicht und daher erhöhter sonnenbrandwirksamer
UV-Strahlung gestiegen. Episoden mit einem Ozonschwund von mehr als 30%, die zu
einer merklich verstärkten UV-Belastung der menschlichen Haut führen, sind im
Spätwinter und Frühling besonders häufig. Seit Anfang der 1990er-Jahre treten
im Winter und Spätwinter auch über Österreich so genannte Ozon-Mini-Löcher auf.
Während solcher Ozon-Mini-Löcher können die Ozonwerte
auf ein ähnliches niedriges Niveau wie beim Antarktischen Ozonloch absinken. Dabei kann sich die Sonnenbrandgefahr um
einen Faktor 2 und das Risiko einer DNS-Schädigung um einen Faktor 4 erhöhen.
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ARAD | Marc Olefs, Wolfgang Schöner
Im Rahmen des internen ZAMG Projekts ARAD (Initialprojekt Strahlungsmonitoring/Strahlungsmessnetz) wurde im September 2010 ein Suntracker mit Strahlungsmessgeräten installiert, seit Jänner 2011 läuft das Gerät im Testbetrieb.
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UVSkinRisk - Gesundheitsrisiko Hautkrebs durch UV-Strahlung im Kontext eines sich wandelnden Klimas | Stana Simic


Ziel ist ein verbessertes Verständnis der UV-Strahlung in der
Vergangenheit und Zukunft in Hinblick auf den Klimawandel. Durch
Abschätzung zukünftiger UV-Expositionen werden die Auswirkungen
potentiell erhöhter UV-Strahlung auf die Biosphäre und die Bevölkerung,
auch unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte, in Österreich
untersucht.
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