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Ein Labor über den Wolken
Aufgrund seiner exponierten Lage auf 3106 m Seehöhe am Gipfel des Hohen Sonnblicks (12°57’ östliche Länge und 47°03’ nördliche Breite) ist das Sonnblick Observatorium aus allen Himmelsrichtungen frei anströmbar. Der Gipfel ist von Gletscherfeldern umgeben. Nach Nordosten fällt die Nordwand steil zum Talschluß (1600 m Seehöhe) des gering besiedelten Hüttwinkltals ab. Obwohl das Gebiet besonders im Sommer ein beliebtes Ziel für Alpintouristen darstellt, ist der Gipfel dem Massentourismus nicht erschlossen. Das Observatorium ist baulich mit dem Zittelhaus, einem Schutzhaus des Österreichischen Alpenvereins, verbunden. Im größeren geographischen Zusammenhang gesehen, liegt der Sonnblick in
Zentraleuropa und ist somit von dicht besiedelten und stark
industrialisierten Gebieten umgeben. (GoogleMaps)
Die Stromversorgung des Observatoriums ist durch eine 38kV Leitung sichergestellt. Somit entstehen auf dem Gipfel keine Emissionen durch Heizung oder Betrieb der Materialseilbahn. Emissionen, die innerhalb des Hauses durch den Betrieb der Messgeräte und Infrastruktureinrichtungen entstehen, werden von einem Abluftsystem über den 20 m hohen Messturm ausgeblasen.
Für Forschungszwecke stehen sowohl Innenräume (beheizte Ansaugleitung), als auch Außenterrassen zur Verfügung.
Details zur allgemeinen technischen Ausstattung können Sie unter Infrastruktur nachlesen.
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