UV-Index: Hautschutz am Berg

Am Berg mit einer kühlen Brise und etwas Bewölkung wird die UV-Strahlung gelegentlich unterschätzt. Die Bewölkung bietet keinen Schutz, die UV-Strahlung wird zwar reduziert, kommt jedoch immer noch durch bis an die (ungeschützte) Haut. In großen Höhenlagen muss die Haut also vor UVA- & UVB-Strahlen geschützt werden, vielleicht sogar vor Kälte, Wind, Regen und Schnee. Bergfexe & -innen wissen, dass Schnee bis zu 90 % der einfallenden Sonnenstrahlen reflektiert und die UV-Strahlung somit verstärkt. Den Lichtschutzfaktor also an die Höhenmeter anpassen, denn die UVB-Intensität steigt mit der Höhe. Also bitte darauf achten, dass alle Körperteile, die mit der Sonne in Berühung kommen (Achtung auch im Schatten kriegt man Farbe), eingecremt werden. Besonders darauf schauen, dass Gesicht, Nasenrücken, Nacken, Arme, Ohren und auch die Lippen geschützt werden. Übrigens Beta Karotin schützt von innen, enthalten zum Beispiel in getrockeneten Marillen und frischen Karotten...nur so als Snackidee.

Die Messung der UV-Strahlung wird am Sonnblick Observatorium bereits seit vielen Jahren von der BOKU Wien und ProjektpartnerInnen durchgeführt. Die aktuellen Werte finden Sie hier: UV-Index Sonnblick. Die Belastung durch ultraviolette (UV-) Strahlung basiert auf einem international standardisierten UV-Index. Der UV-Index ist ein Maß für die Intensität der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung.

Alle Links finden Sie auch auf den Webseiten der ZAMG: https://www.zamg.ac.at/cms/de/umwelt/umwelt-aktuell/uv-index bzw. die aktuelle UV-Karte finden Sie hier: http://www2.i-med.ac.at/uv-index/de/online_map_de.html (ein Projekt der Sektion für Biomedizinische Physik der Medizinischen Universität Innsbruck und der Abteilung IV/1 Koordinierung Klimapolitik des Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus).

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